Rolle der IT

IT im Wandel: Vom Technikdienstleister zum visionären Business-Partner.

Wer früher an IT dachte, hatte nur Technik und Codes vor Augen. Moderne IT ist weit mehr. Sie durchdringt jede Abteilung, jeden Unternehmensbereich und macht das Arbeiten dort effizienter und erfolgreicher. Ob Kassensysteme oder Checkout-Lösungen im Verkauf, Frachtmanagement in der Logistik oder Warenmanagement im Einkauf, ob Buchhaltung oder Finanzplanung – überall sind effiziente IT-Lösungen im Spiel. Innovative Technologien und anwenderfreundliche Lösungen für Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner sind es, die wir liefern. Keine Chance für Stagnation: Unsere Vision ist es, unsere Position als führendes Handelsunternehmen und Global Player zu festigen – und das geht nur mit einer Top-IT.

Schon jetzt gibt es bei ALDI SÜD anspruchsvolle IT-Architekturen, moderne Server-Landschaften und mobile Anwendungen, die die Herausforderungen in der IT spannend gestalten. Doch damit geben wir uns nicht zufrieden!

Derzeit gehen wir noch einen Schritt weiter: Es heißt „AHEAD“ – wir erneuern unsere komplette IT- und Prozesslandschaft. Der Umstieg auf State of the Art-Softwarelösungen, die es derzeit auf dem Markt gibt, ist nur ein Schritt von vielen. Unser Ziel ist die komplette Neuausrichtung der IT und Optimierung unserer Prozesse. Wir machen uns bereit für die Zukunft – unsere Mitarbeiter gestalten sie aktiv mit. Sind Sie dabei?
 

Technologien in der IT

Neue Programmversionen – in rund 6.060 Filialen weltweit!

Was, wenn eine neue Programmversion in allen ALDI SÜD-Filialen installiert werden muss? Man nehme die Umstellung von Microsoft Hyper-V 2008 auf Version 2016, die bis 2020 abgeschlossen sein soll, als Beispiel: Noch knapp 2,5 Jahre Zeit mögen lange erscheinen, in Wirklichkeit ist diese Aufgabe aber sportlich. Denn Hyper-V wird in allen Filialen weltweit verwendet, die Umstellung muss vor Ort erfolgen und die Geschäftszeiten schließen Updates aus. Also muss alles in einer Nacht funktionieren. Das direkte Tagesgeschäft liegt also direkt in den Händen unserer IT-Experten – so nah, wie man am Kerngeschäft eben nur sein kann.

SAP Ariba: Als Design-Partner gestalten wir die Entwicklung aktiv mit

Es ist das größte Geschäftsnetzwerk weltweit und ein zentrales Modul unserer digitalen Transformation: SAP Ariba. Über die cloudbasierte Ausschreibungsplattform kann für die Unternehmen der ALDI SÜD-Gruppe künftig das gesamte Supplier Lifecycle Management vom Onboarding über Zertifizierungen bis hin zum Vertragsabschluss erfolgen. Alle Lieferanten weltweit, über die wir Produkte beziehen, werden mit der Software erfasst, und sämtliche Ausschreibungen erfolgen über das System.

Dabei setzen wir neue Standards für den Handel der Zukunft: Neben der Tatsache, dass die Unternehmensgruppe das System als Kunde nutzt, sind wir als Design-Partner an seiner Weiterentwicklung beteiligt. So können wir einen Beitrag für den Handel der Zukunft leisten und impulsgebend für andere Player im internationalen Markt sein. Für diesen dynamischen Entwicklungsprozess in einem komplexen und internationalen Umfeld braucht es vor allem eins: IT-Profis mit viel Herzblut und Freude an großen Herausforderungen.

Business Intelligence – mit Big Data zur Customer Experience 2.0

Unser oberstes Ziel ist es, die Customer Journey unserer Kunden stetig zu verbessern und Optimierungspotenziale offen zu legen. Business Intelligence Anwendungen helfen uns dabei, die Bedürfnisse unserer Kunden bestmöglich zu verstehen, um so jede Einkaufserfahrung zu einem Erlebnis zu machen.

Mithilfe eines internationalen Data Warehouses und dem Einsatz von State of the Art Technologien wie Hadoop oder In-Memory mit SAP S/4HANA erhöhen wir die Effizienz und Nachhaltigkeit unserer Geschäftsprozesse und erkennen Trends frühzeitig. Um möglichst viele unserer Ideen umsetzen zu können, benötigen wir ein flexibles und leistungsstarkes System, mit dem wir schnell und einfach neue Insights generieren können - für ein Handelsunternehmen ein entscheidender Erfolgsfaktor.  In unseren über 5000 Filialen wird jede Sekunde etwas verkauft. Die Auswertung dieser Milliarden von Daten dient beispielsweise dazu, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen, indem wir eine konstant hohe Verfügbarkeit aller Produkte gewährleisten. Gleichzeitig können wir z. B. den Anteil an Lebensmitteln, die aufgrund von unnötigen Überbeständen aus dem Verkauf genommen werden müssen, minimieren und so unser Ziel nachhaltigen Wirtschaftens unterstützen. Zusätzlich helfen uns die Analysesysteme bei der kontinuierlichen Optimierung unseres Produktsortiments sowie bei der Einführung von Produktinnovationen. Kurz gesagt: Business Intelligence wird bei ALDI SÜD mit Herz und Hand gelebt – denn unseren Kunden das bestmögliche Einkaufserlebnis zu bieten, ist das, was uns jeden Tag aufs Neue antreibt.

Store Portal: Für jeden Filialprozess den passenden Workflow.

Eine Software, die alle ALDI SÜD-Mitarbeiter vom Kassierer bis hin zum Regionalverkaufsleiter nutzen: Unser Store Portal. In Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern hat ein Team unserer IT eine individuelle Softwarelösung geschaffen, die in allen Ländern, in denen ALDI SÜD vertreten ist, zum Einsatz kommt. Das Store Portal ist eine Plattform, die alle Prozesse zur Filialverwaltung in einer Oberfläche bündelt. Von der Filialwarenwirtschaft bis hin zum Kassensystem – je nach Tätigkeitsbereich wird das Store Portal automatisch den individuellen Aufgaben des Mitarbeiters angepasst.

Unified Endpoint Management: Digital-mobile Arbeitsplätze weltweit

Tablets, Smartphones, Wearables: Arbeitsplätze ändern sich und wir gehen diesen Weg aktiv mit. Die Anzahl und Vielfalt mobiler Endgeräte ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Wir nutzen längst nicht mehr nur PCs und Notebooks, um unsere tägliche Arbeit zu erledigen.

Für unsere Mitarbeiter heißt das: ein Höchstmaß an Agilität! Für unsere Internationale IT heißt das: Software und Sicherheitsaktualisierungen müssen regelmäßig und bei Bedarf kurzfristig auf 70.000 Endgeräten mit einer Vielzahl unterschiedlicher Gerätetypen installiert werden. Und das auf vier Kontinenten in elf Ländern mit insgesamt mehr als 6.000 lokalen Infrastrukturen. Kurzum: Ein komplexes Umfeld für ein Thema, das die zügige und fehlerfreie Umsetzung von schnell getroffenen Entscheidungen fordert. Nur so ist schließlich gewährleistet, dass alle eingesetzten Endgeräte, vom Laptop bis zur Kasse in der Filiale, immer reibungslos funktionieren.

Ganz schön viel Verantwortung, aber genau darauf sind wir spezialisiert. Ohne modernste Technologien keine Chance - deshalb setzen wir seit Jahren weltweit Marktführer auf diesem Gebiet ein, den ivanti Endpoint Manager (powered by LANDESK) und die MobileIron Enterprise Mobility Management-Plattform, betrieben durch dedizierte Teams aus Experten. Damit schaffen wir Sicherheit bei größtmöglicher Flexibilität und Effizienz der Anwender. So managen wir unsere Vielfalt!

Filialwarenwirtschaft: Verknüpfung unserer Individualsoftware mit SAP

Gerade in Bezug auf unser Kerngeschäft ist wichtig, dass unsere IT Systeme perfekt auf unsere Bedürfnisse abgestimmt sind. Daher setzen wir in unseren weltweiten ALDI SÜD-Filialen auf Individualsoftware, welche unsere Mitarbeiter optimal beim Tagesgeschäft unterstützt. Nun gehen wir noch einen Schritt weiter:  Im Rahmen unserer digitalen Transformation verknüpfen wir unsere Individuallösung mit unserer SAP-Landschaft und verbinden so das Beste aus zwei Welten.

Die Herausforderung: Zunächst analysieren wir die genauen Prozessabläufe und die länderspezifischen Anwendungen und entwickeln dann auf diesem Verständnis intelligente Verfahren und Schnittstellen, die eine reibungslose Integration sicherstellen. Vorstellungskraft und ständige Kommunikation sind gefragt. Die Aufgabe gleicht einem 1000-Teile-Puzzle, aber: Challenge accepted! Unser Antrieb: Unser tägliches Geschäft mit all seinen komplexen Abläufen bestmöglich zu unterstützen. Denn am Ende zählt das Ergebnis: Eine zukunftsfähige Lösung, die gleichermaßen höchste Betriebssicherheit und Effizienz garantiert.

Elektronische Guthabenkarten: Viele Einsatzmöglichkeiten, große IT-Leistung

Jeder kennt sie, die Guthabenkarten, die an den Kassen angeboten werden. So auch bei uns. Für unsere Kunden ist die Nutzung ganz einfach: Karte aussuchen, aktivieren, verschenken, Guthaben einlösen, Dienstleistung nutzen.

Wir bei ALDI SÜD unterscheiden zwischen internen und externen „Electronic Stored Value Cards“. Bei den internen Karten handelt es sich um ALDI SÜD-Guthabenkarten, mit denen man beim Einkaufen in jeder unserer Filialen deutschlandweit bezahlen kann. Die Karten werden beim Verkauf aktiviert und können dann als Zahlungsmittel bei ALDI eingesetzt werden. Die externen Guthabenkarten sind für verschiedene Drittanbieter erhältlich – von Amazon bis Xbox Live. Auch diese Guthabenkarten sind sehr beliebt - gerne auch als Geschenk. Das zeigt sich nicht zuletzt in der hohen Anzahl an unseren damit verbundenen Transaktionen, die jedes Jahr durchgeführt werden.

Da viele ALDI SÜD Länder zukünftig ihren Kunden elektronische Guthabenkarten anbieten möchten, kümmern sich die Mitarbeiter unserer Internationalen IT derzeit um die landesspezifische Umsetzung. Neben den technischen Anforderungen, die die Einführung dieses Services mit sich bringen, sind auch Vertragsverhandlungen mit externen Dienstleistern und die globale Zusammenarbeit mit den vielen beteiligten Teams Bestandteile der Projektarbeit.

Es gibt auch einige besondere Herausforderungen, die gemeistert werden müssen:

  • An der Kasse soll es immer schnell gehen – das heißt, innerhalb von wenigen Sekunden muss die Karte über den Provider aktiviert werden.
  • Für spezielle interne elektronische Geschenkkarten können Regeln hinterlegt werden, sodass der Kunde mit diesen Karten nur bestimmte Produkte kaufen kann.
  • In einigen Ländern greifen spezielle Gesetze, die Abweichungen vom internationalen Standard erfordern.

Wahnsinn! Wie viel oft unsichtbare IT-Arbeit doch hinter so einem weltweit tollen Service steckt…

Raphael

IT Manager, Internationale IT

Was hat dich dazu bewegt, sich für einen Job im IT-Bereich zu entscheiden?

Ich wusste schon relativ früh, dass mich die IT besonders reizt. Mit ca. zehn Jahren fing meine Leidenschaft an. Ich baute meinen Computer auseinander und wieder zusammen und hoffte, dass er noch funktionierte, was auch meistens der Fall war. Immer stärker interessierte mich dann, wie die darauf laufenden Programme im Detail aufgebaut sind und wie sie optimiert werden können. Nach dem Abitur habe ich Wirtschaftsinformatik studiert. An der IT finde ich bis heute charmant, dass man schnell Ideen in etwas Praktisches umsetzen kann und sich im spannenden Kontext einer stetigen Weiterentwicklung bewegt.

Wie bist du zu ALDI SÜD gekommen?

Bevor ich zu ALDI SÜD gekommen bin, habe ich mich bei Microsoft in unterschiedlichen Bereichen sehr international bewegt. Einen Großteil der Woche war ich unterwegs, um internationale Großkunden zu beraten. Nach acht intensiven Jahren habe ich mich aus familiären Gründen dazu entschieden, sesshaft zu werden und bin ins Ruhrgebiet gezogen. Neben dem wohnortnahen Standort hat mich vor allem die Weiterentwicklungsstrategie der ALDI SÜD IT überzeugt. Diese war letztlich, neben der Tatsache, dass es sich bei ALDI SÜD um einen ausgezeichneten, stabilen Arbeitgeber handelt, der ausschlagebene Punkt, mich für ALDI SÜD zu entscheiden.

Was genau sind deine Aufgaben bei ALDI SÜD?

Als IT Manager betreue ich das Team Software Distribution, welches für die Softwareverteilung und -paketierung auf allen Windows-Systemen international zuständig ist. Zusätzlich sind wir für das Patchmanagement, also das zeitnahe Verteilen von Sicherheitsaktualisierungen auf diesen Umgebungen, verantwortlich. In diesem Bereich sind sicherlich die stetig wachsende Agilität der Softwarehersteller mit immer kürzeren Releasezyklen in komplexer Softwarelandschaft die spannendsten Herausforderungen. IT-Sicherheit und Aktualität der Systeme stehen bei uns im Fokus, sodass wir unsere Prozesse jederzeit flexibel an die Anforderungen anpassen müssen.

Weiterhin habe ich vor kurzem das Team „Enterprise Portal“ übernommen. Hier betreuen wir die Plattform Microsoft SharePoint, welche international zur Zusammenarbeit und zur Unterstützung von Geschäftsprozessen verwendet wird. Neben der technischen Weiterentwicklung der Umgebung ist eines unserer spannendsten Projekte die Einführung eines Intranets für Mitarbeiter der ALDI International Services.

Warum hast du dich für den Job des IT Managers entschieden?

Vor ALDI SÜD war ich lange Zeit mit der IT im tief-technischen Sinne beschäftigt, also mit Quellcode und Programmierung. Später habe ich aufbauend darauf die fachliche Führung eines internationalen Teams übernommen. So habe ich mich immer intensiver mit Menschen und ihren Persönlichkeiten auseinandersetzen dürfen und hier einen Schwerpunkt definieren können. Die Rolle des IT Managers bei ALDI SÜD vereint diese Themen perfekt. Ich betreue IT-Projekte, die mir Spaß machen und fokussiere mich dabei auf die gezielte Weiterentwicklung meiner Mitarbeiter. Die eigene Zufriedenheit definiert sich durch die Erfolge der Mitarbeiter - eine großartige Erfahrung. Das Tolle an meinem Job ist zudem, jeden Tag Neues erleben zu dürfen und die Freiheit sowie das Vertrauen meines Arbeitgebers zu haben, umfänglich Entscheidungen treffen zu dürfen. Letztendlich kann ich die Ausrichtung meiner Teams eigenständig prägen. Das ist genau das, was mich jeden Tag wieder neu motiviert, vollen Einsatz zu geben.

Was schätzst du bei deiner Arbeitgeber am meisten?

Das Wort, welches mir direkt einfällt, ist „spannend“. Die Agilität und Flexibilität, die das Unternehmen zur Bewältigung der komplexen Herausforderungen in der IT an den Tag legt, reizt mich sehr. Man hat klar definierte Ziele und will auch in 10 Jahren immer noch führend am Markt sein, unterstützt und angetrieben durch eine hervorragend aufgestellte IT. Sehr positiv finde ich dabei, dass es ALDI SÜD trotz der vielen Veränderungen immer wieder schafft, ein für den Erfolg entscheidendes Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen.

Das klingt alles sehr positiv. Also würdest du dich wieder für ALDI SÜD entscheiden?

Ich würde mich auf jeden Fall wieder für ALDI SÜD entscheiden. Das Unternehmen geht aus meiner Sicht den richtigen Weg. Gerade jetzt, wo ich jeden Tag sehe, was die ALDI SÜD IT im Detail ausmacht und was man noch alles erreichen kann und will, würde ich die Entscheidung sogar mit noch mehr Elan treffen, als ich sie beim ersten Mal getroffen habe.

Anke

Project Manager, Internationale IT

Was hat dich dazu bewegt, sich für einen Job im IT-Bereich zu entscheiden?

Mein Studium der Wirtschaftsinformatik. Durch das Studium habe ich von Anfang die beiden Bereiche Wirtschaft und Informatik kennengelernt und wusste, dass ich diese auch in meinem Beruf verbinden möchte. Genau diese Schnittstellenfunktion habe ich auch in der IT bei ALDI SÜD. Wir arbeiten eng mit dem Business zusammen. Bei ALDI SÜD bin ich seit 2007: Nach acht Jahren in der Nationalen IT bin ich 2015 auf eigenen Wunsch in die Internationale IT gewechselt.

Woher kam der Wunsch, die Abteilung zu wechseln?

Ich wollte gerne den internationalen Charakter, den ALDI SÜD aufgrund seiner Aktivitäten in vielen Ländern mit sich bringt, weiter in den Vordergrund stellen. Dazu gehören zum einen die kulturellen Unterschiede in der Zusammenarbeit mit den internationalen Kollegen; zum anderen aber auch die landesspezifischen Verschiedenheiten in den Geschäftsprozessen, die entsprechend softwareseitig abgebildet werden müssen. Die internationale Koordination und anschließende Umsetzung solcher Anforderungen machte für mich einen besonderen Reiz aus. Das hat mich dazu gebracht, mein Aufgabenfeld in diese Richtung zu verlagern.

Kannst du kurz erläutern, was genau du jetzt bei ALDI SÜD machen?          

Derzeit arbeite ich an einem großen IT-Projekt mit, dessen Ziel die Neugestaltung und Optimierung unserer IT-Landschaft ist. Im Projekt übernehme ich die Schnittstellenfunktion zu dem Team, das die aktuell im Einsatz befindliche Warenwirtschaft betreut. Meine Aufgabe ist es unter anderem, die aus dem Projekt heraus entstehenden Anforderungen an die bestehenden Systeme zu formulieren. Zudem erarbeite ich gemeinsam mit Kollegen, welche Schnittstellen während der Umstellung benötigt werden.

Daneben arbeite ich noch an dem Thema „Datenmigration“. Hierbei plane und koordiniere ich sämtliche Aktivitäten der Migration, wie zum Beispiel die Analyse von existierenden Daten in den aktuellen IT-Systemen. Wir überlegen uns, welche dieser Daten wie in die neuen IT-Systeme überführt werden können.

Auf was, das du zu diesem Projekt beigetragen hast, bist du besonders stolz?

Worauf ich auf jeden Fall stolz bin, ist, dass wir die Zusammenarbeit mit den verschiedenen IT-Abteilungen in Mülheim an der Ruhr sowie den externen Beratern und Systemintegratoren so gut koordiniert haben. Dass so viele Menschen an einem derart großen internationalen Projekt arbeiten, ist für ALDI SÜD neu.

Das hört sich ja wirklich nach einer sehr abwechslungsreichen Aufgabe an – welche Kernkompetenzen sollte man denn neben Teamfähigkeit noch mitbringen?

Flexibilität! Man arbeitet nicht nur mit verschiedenen Kollegen zusammen, auch jeder Tag ist anders und man muss sich immer schnell auf veränderte Bedingungen einstellen. Außerdem sind Kommunikationsfähigkeit, gute Englischkenntnisse und Überzeugungskraft von Vorteil, da die Abstimmung von verschiedenen Interessen und das Finden einer gemeinsamen Lösung ein wichtiger Bestandteil meiner Aufgaben sind.

Welche Chancen siehst du bei ALDI SÜD?

Gerade das derzeitige IT-Projekt ist eine riesige Chance. Ich kann mein Wissen einbringen und im Unternehmen neue Wege und Prozesse mitgestalten. Das ist sehr spannend, gerade weil so viele verschiedene Akteure zusammenarbeiten. Ich bin mir sicher, dass wir da etwas ganz Tolles schaffen.

Würdest du dich wieder für ALDI SÜD entscheiden?

Definitiv: Ja! Ich habe in meinem Berufsleben bei ALDI SÜD schon mehrmals meine Rolle gewechselt und mich immer wieder mit neuen Themen beschäftigt. Es ist einfach super, dass ALDI SÜD das ermöglicht und die berufliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter fördert.

Noel

Auszubildender Fachinformatiker Systemintegration, Internationale IT

Was hat dich dazu bewegt, sich für die Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration zu entscheiden?

Ich hatte immer schon Interesse an IT und Computern im Allgemeinen. In der Schule habe ich auch das Fach Informatik belegt. Zusätzlich habe ich mir zu Hause das Programmieren und das Zusammenbauen von Computern selber beigebracht. Ich habe dann für mich festgestellt, dass ich gerne mit der Hardware und ihrer Vernetzung arbeiten möchte. Deshalb habe ich mich für die Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration entschieden.

Wie läuft die Ausbildung bei ALDI SÜD ab?

In der Regel ist man vier Wochen im Betrieb und zwei Wochen in der Berufsschule. Gerade am Anfang der Ausbildung erhält man eine sehr strukturierte Einarbeitung. Dadurch lernt man die unterschiedlichen Abteilungen sowie alle Mitarbeiter kennen, die gleichzeitig im Unternehmen angefangen haben. Darüber hinaus gab es eine Einführungs- und Schulungswoche für uns Auszubildende. Ich durfte an diversen Office-Schulungen teilnehmen und zum Beispiel die zur Unternehmensgruppe ALDI SÜD Deutschland gehörende Kaffeerösterei besichtigen. Das war eine sehr spannende und hilfreiche Woche für mich. 

Kannst du kurz erläutern, was genau du in den Praxisphasen bei ALDI SÜD machst?

Bei uns im Team betreuen wir diverse Applikationen, mit denen Support-, Test- und Projektmanagement-Aktivitäten unterstützt werden. Diese Applikationen werden von uns konfiguriert und kontinuierlich in Zusammenarbeit mit unseren externen Dienstleistern weiterentwickelt. Zu meinen weiteren Aufgaben gehören aber auch die Wartung von Servern und das Anlegen von Benutzern. 

Mit wie vielen Leuten arbeitest du gemeinsam im Team und wie sieht ein üblicher Arbeitstag von dir aus?

Unser Team “IT Processes” besteht aus sechs Mitarbeitern. Mit diesen Kollegen bin ich hauptsächlich in Kontakt. Mein Arbeitstag sieht so aus, dass ich zunächst überprüfe, ob alle Applikationen laufen, Fehler ausschließe und Supportfälle bearbeite. Im Laufe des Tages kommen aber auch immer wieder neue Aufgaben auf mich zu, wie z. B. das Aufsetzen einer Testinstanz für unsere Applikationen oder Auswertungen aus unseren Datenbanken. Das macht meine Arbeit abwechslungsreich und spannend.

Welche Kernkompetenzen sollte man denn für eine IT-Ausbildung bei ALDI SÜD mitbringen?

Definitiv sollte man ein Interesse an IT haben. Außerdem sollte man auch sehr kommunikationsfreudig sein und den stetigen Austausch mit den Kollegen nicht scheuen. Auch ein sehr großes Pflichtbewusstsein gehört dazu: Wenn man eine Aufgabe annimmt, sollte diese entsprechend erfüllt werden. Als Auszubildender wird einem nämlich von Anfang an großes Vertrauen entgegengebracht.

Welche Vorteile siehst du bei ALDI SÜD? 

ALDI SÜD bietet auf jeden Fall einen sicheren Arbeitsplatz. Den größten Vorteil, den ALDI SÜD aber mit sich bringt, ist die Expertise – und das in allen möglichen Bereichen, nicht nur in der IT. Alle Abläufe der Ausbildung basieren auf Erfahrung und dementsprechend ist es auch sehr angenehm, die Ausbildung bei ALDI SÜD zu absolvieren.

Würdest du dich wieder für ALDI SÜD entscheiden?

Auf jeden Fall! Ich sage auch immer wieder zu Freunden, dass ALDI SÜD ein toller Arbeitgeber ist. ALDI SÜD kümmert sich nämlich sehr gut um seine Mitarbeiter. Das Unternehmen geht auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter ein und ist dabei sehr offen, auch wenn ein Mitarbeiter das Team wechseln möchte. Bei ALDI SÜD erhält man in jeder Hinsicht Unterstützung und das Unternehmen ist dabei immer sehr fair und transparent.

Sabine

Senior Project Associate

Was hat dich dazu bewegt, sich für einen Job im IT- Bereich zu entscheiden?           

Vom Werdegang her habe ich eine gestalterische Ausbildung absolviert und als Mediengestalterin in einer Softwarefirma Layouts für Web-Applikationen erstellt sowie Digitalisierungsprozesse betreut. Ich habe berufsbegleitend Internationales Management und IT-Management studiert. Aufgrund meines fachlichen Hintergrunds und meiner Begeisterung für organisatorische Aufgaben entschied ich mich für einen Wechsel ins Projektmanagement. Das hat mir besonders viel Spaß gemacht, da man ein Projekt von der Idee bis zur Lösung begleitet und diese Lösung immer weiter optimiert – ein Prozess, der immer wieder neue und spannende Aufgaben bereithält. Seit einem knappen Jahr bin ich jetzt in der Internationalen IT bei ALDI SÜD beschäftigt.

Kannst du kurz erläutern, was genau du bei ALDI SÜD machst?

Meine Aufgabe ist das Release-Management der mobilen Applikation. Mit unserer App können sich Kunden über aktuelle Angebote informieren, eine Einkaufsliste erstellen oder die nächste Filiale finden. Die App wird von einem externen Dienstleister entwickelt und unser Team ist zentraler Ansprechpartner: Wir stehen intern den Kollegen bei technischen und inhaltlichen Fragen zur Verfügung. Auch den Kollegen in den Ländern, in denen diese App genutzt wird, wie zum Beispiel in den USA oder Australien, helfen wir bei Fragen gerne weiter. Wir agieren aber auch als Impulsgeber, weil wir natürlich von technischer Seite her stets Innovationen anstreben.

An welcher konkreten Aufgabe arbeitest du derzeit?

Im Release-Management arbeiten wir kontinuierlich an neuen Updates. Dazu gehören sowohl die Entwicklung neuer Funktionalitäten als auch die Qualitätssicherung der vorhandenen Lösungen. Aktuell bereiten wir beispielsweise den Launch einer zusätzlichen App-Version für Italien vor. Zudem implementieren wir eine Funktion, mit der unsere Kunden die App bewerten können.

Wie häufig wird die App durchschnittlich aktualisiert?

Im Durchschnitt finden Releases neuer App-Versionen alle drei bis vier Monate statt. Die Abnahme einer Anpassung erfolgt zusammen mit den Kollegen in den Ländern. In dieser Phase spielt Kommunikation eine große Rolle. Es werden alle Rückmeldungen aufgenommen und bewertet. Hierbei ist wichtig, alle Beteiligten abzuholen, bevor eine finale Version über die App Stores verbreitet wird. Parallel arbeiten wir kontinuierlich am nächsten Release. Wir bereiten die App schon proaktiv auf neue Anforderungen vor.

Das hört sich ja alles sehr spannend an. Auf was bist du besonders stolz in deiner bisherigen Laufbahn bei ALDI SÜD?

Im Zuge meiner Einarbeitung konnte ich sehr schnell Verantwortung übernehmen und bin sogar schon verantwortlich für unsere Zusammenarbeit mit einem externen Entwicklungsteam. Darauf bin ich sehr stolz! Jedes Mal, wenn ein Release gut über die Bühne geht, ist es ebenfalls ein tolles Erfolgserlebnis.

Welche Kompetenzen sollte man für deinen Job mitbringen?

Man sollte Organisationstalent haben, es schaffen, die richtigen Leute an einen Tisch zu bringen, und zielorientiert arbeiten können. Außerdem ist ein technisches Grundverständnis unabdingbar. Man muss zwar weder eine IT-Ausbildung noch ein IT-Studium absolviert haben, aber technische Affinität sollte man mitbringen. Gerade weil man mit so vielen Menschen aus teils unterschiedlichen Kulturkreisen zusammenarbeitet, ist Kommunikationstalent auch eine wichtige Kernkompetenz.

Welche Chancen siehst du bei ALDI SÜD?

Der Bereich der mobilen Anwendungen bringt im Handel noch viel Potenzial mit sich. Es werden sich noch viele Möglichkeiten ergeben, den Einkaufsprozess für den Kunden einfacher und angenehmer zu gestalten. Das finde ich wahnsinnig spannend und es stellt für mich eine große Chance dar. Ich kann aus meiner Erfahrung heraus durchaus zur Weiterentwicklung der App beitragen und erhalte Einblick in eine spannende Branche. Neben einem sicheren Arbeitsplatz und einer sehr guten Vergütung bietet ALDI SÜD zudem ein tolles Weiterbildungsprogramm.

Würdest du dich wieder für ALDI SÜD entscheiden?

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich das definitiv bejahen. Ich freue mich schon auf die anstehenden Herausforderungen in der Zukunft.

Um den Lesefluss zu erleichtern, verwenden wir im Textverlauf überwiegend männliche Bezeichnungen. Wir betonen ausdrücklich, dass bei ALDI SÜD alle Menschen gleichermaßen willkommen sind.