National & international im Einsatz

Systeme, die zum Unternehmenserfolg von ALDI SÜD beitragen, national und international: 
Am Standort der Internationalen IT in Mülheim an der Ruhr werden zielorientierte und optimierte IT-Lösungen für den weltweiten Einsatz geschaffen, die ALDI SÜD bereit für die Zukunft machen.

In der Nationalen IT in Mülheim an der Ruhr und Duisburg wird dafür gesorgt, dass die deutschlandweiten IT-Abläufe reibungslos funktionieren. Hier werden alle nationalen Entwicklungen koordiniert und sämtliche in Deutschland eingesetzten Systeme betreut. Genauer gesagt, ist die Nationale IT der IT-Dienstleister für die Verwaltung, die Regionalgesellschaften sowie den Zentraleinkauf. Nationale ITs gibt es darüber hinaus in vielen weiteren Ländern, in denen ALDI SÜD vertreten ist. Hierzu zählen Österreich, UK, USA und Australien.

USA

Rund 1920 Filialen und 25 Gesellschaften

Rund 1920 Filialen und 25 Gesellschaften

Europa

Rund 850 Filialen und 10 Gesellschaften

Rund 1920 Filialen und 30 Gesellschaften

Rund 210 Filialen und 3 Gesellschaften

Rund 510 Filialen und 7 Gesellschaften

Rund 90 Filialen und 1 Gesellschaft

Rund 140 Filialen und 1 Gesellschaft

Rund 140 Filialen und 2 Gesellschaften

Rund 70 Filialen und 1 Gesellschaft

Rund 850 Filialen und 10 Gesellschaften

Rund 1920 Filialen und 30 Gesellschaften

Rund 210 Filialen und 3 Gesellschaften

Rund 510 Filialen und 7 Gesellschaften

Rund 90 Filialen und 1 Gesellschaft

Rund 140 Filialen und 1 Gesellschaft

Rund 140 Filialen und 2 Gesellschaften

Rund 70 Filialen und 1 Gesellschaft

China + Australien

Rund 540 Filialen und 8 Gesellschaften

China: Onlinehandel, 2 Filialen und 1 Gesellschaft

Rund 540 Filialen und 8 Gesellschaften

China: Onlinehandel, 2 Filialen und 1 Gesellschaft

USA

USA: Rund 1920 Filialen und 25 Gesellschaften

USA: Rund 1920 Filialen und 25 Gesellschaften

Europa

UK: Rund 850 Filialen und 10 Gesellschaften

Deutschland: Rund 1920 Filialen und 30 Gesellschaften

Schweiz: Rund 210 Filialen und 3 Gesellschaften

Österreich: Rund 510 Filialen und 7 Gesellschaften

Slowenien: Rund 90 Filialen und 1 Gesellschaft

Ungarn: Rund 140 Filialen und 1 Gesellschaft

Rund 70 Filialen und 1 Gesellschaft

Irland: Rund 140 Filialen und 2 Gesellschaften

UK: Rund 850 Filialen und 10 Gesellschaften

Deutschland: Rund 1920 Filialen und 30 Gesellschaften

Schweiz: Rund 210 Filialen und 3 Gesellschaften

Österreich: Rund 510 Filialen und 7 Gesellschaften

Slowenien: Rund 90 Filialen und 1 Gesellschaft

Ungarn: Rund 140 Filialen und 1 Gesellschaft

Rund 70 Filialen und 1 Gesellschaft

Irland: Rund 140 Filialen und 2 Gesellschaften

China + Australien

Australien: Rund 540 Filialen und 8 Gesellschaften

China: Onlinehandel, 2 Filialen und 1 Gesellschaft

Australien: Rund 540 Filialen und 8 Gesellschaften

China: Onlinehandel, 2 Filialen und 1 Gesellschaft

Unsere Bereiche

Software

Wie viel Software steckt eigentlich in ALDI SÜD? Aus Sicht des Kunden in der Filiale wahrscheinlich erst einmal nur die Kassensysteme. Doch das ist nur ein kleiner Anteil unserer eingesetzten Softwarelösungen: Warenwirtschaftssysteme, Frachtmanagement, Filialdisposition, Mobile Apps, E-Commerce – das alles sind wichtige Themengebiete, für die wir gut funktionierende Software brauchen.

Beispiele für Themen, mit denen sich unser Softwarebereich befasst, sehen Sie hier:

Business Intelligence

International eingesetzte Business-Intelligence-Lösungen unterstützen uns bei umfassenden und bereichsübergreifenden Analysen und Reportings. So werden tiefe Business-Insights ermöglicht, um entsprechende Prozesse kontinuierlich zu optimieren.

Customer Interaction

Zufriedene Kunden und gute Kundenbeziehungen sind das A und O der Handelswelt. Voraussetzung hierfür ist eine moderne Kommunikation. Diese erfolgt zunehmend auch über Digital Touchpoints. Mittels eingesetzter Content-Management- und Customer-Relationship-Management-Systeme (CMS/CRM) sowie moderner Marketinglösungen gelingt es uns, alle Kommunikationskanäle - von Webseiten über Mobile Apps bis zu Social Media - gleichzeitig im Blick zu behalten. So können wir unsere Kunden unkompliziert, zielgerichtet und schnell mit Informationen, z. B. zu aktuellen Themen und Aktionen, versorgen.

Supply Chain Management

Von Forecasting über Bedarfsplanung und Bestellwesen bis hin zur Tourenplanung und Lagerlogistik: Überall unterstützt moderne Software verschiedenste Bereiche entlang unserer Wertschöpfungskette mit dem Ziel, die Verfügbarkeit und Frische für unsere Kunden bei gleichzeitig geringen Prozesskosten sicherzustellen. Neben modernen Finanz-, Controlling-, sowie Immobilienmanagement-Lösungen fällt in diesen Bereich das Herzstück der Unternehmens-IT mit den meisten Schnittstellen zu den anderen Bereichen: unser Enterprise-Ressource-Planning (ERP)-System.

Master Data & Integration

Welche Produkte schaffen es in unser Sortiment? Wie stellen wir sicher, dass wir für alle Unternehmensbereiche die passenden Stammdaten, z.B. für Produkte, bereithalten? Mit welchen IT-Systemen können wir die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten so effektiv wie möglich gestalten? Die Beantwortung dieser Fragen unterstützt die Abteilung Master Data & Integration durch verschiedene IT-Anwendungen, z.B. Ausschreibungsplattformen, Lieferantenportale und Produktinformationssysteme.

Architecture & Integration

Technologischer Fortschritt und Digitalisierung gestalten sich zunehmend schnell und dynamisch. Das hat auch Auswirkungen auf die Geschäfts- und IT-Landschaft. Denn eine moderne und globale Applikationslandschaft benötigt entsprechend standardisierte und zugleich flexible Architekturen, um sowohl die Geschäftsprozesse bestmöglich zu unterstützen als auch gleichzeitig aktuelle und zukünftige Herausforderungen wie Big Data, Cloud und Internet of Things (IoT) adressieren zu können. Bei ALDI SÜD bedeutet dies: Unternehmensweite Integration auf mehreren Ebenen – von Business bis IT – in 11 Ländern.

Stores

Für die Geschwindigkeit an der Kasse sind wir bei ALDI SÜD bekannt. Das ist Teil unserer DNA. Schnelle Kassensysteme, mit denen Kartenzahlungen, kontaktlose Bezahlvorgänge, Stornos und Rückgaben wie am Schnürchen funktionieren, sind hierfür essentiell. Auch die Filialwarenwirtschaft und -infrastruktur gehören dazu. Dahinter verbergen sich perfekt auf unsere Bedürfnisse abgestimmte Softwarelösungen. Mit immer neuen Themen, wie elektronischen Geschenkkarten, ALDI Talk oder die Einführung von Lösungen zur Optimierung der Filialprozesse, bleibt es hier spannend. Darüber hinaus sind unsere bestehenden und neuen Stores-Lösungen an unsere globale Applikationslandschaft angebunden.

Overarching

Effizienz in allen Bereichen ist essenzieller Teil unseres Erfolgs. Mit cross-funktionalen IT-Lösungen helfen wir, Prozesse durchgehend zu optimieren. Mittels Electronic Data Interchange (EDI)- Systemen binden wir beispielsweise unsere Lieferanten in unsere Geschäftsprozesse ein. Unsere Enterprise Application Integration (EAI) in Form von Middleware-Systemen integriert unsere Standard- und Individualsoftwarelösungen: Datenflüsse werden unterbrechungsfrei gestaltet. Die Digitalisierung von Geschäftsbriefen über Optical Character Recognition (OCR) Technologien sowie deren zentrale Verwaltung über ein Dokumenten Management System (DMS) sind weitere zentrale Elemente, um unsere Prozesse „end-to-end“ bestmöglich unterstützen zu können. 

Infrastruktur

Erst wenn die IT-Infrastruktur optimal funktioniert, können unsere Mitarbeiter die IT-Systeme effektiv nutzen. Die Herausforderung dabei: Die Infrastruktur muss stabil, kostenoptimiert und flexibel sein. Dabei muss sie den individuellen Anforderungen der verschiedenen Abteilungen von ALDI SÜD gerecht werden.

In welchen Themengebieten unsere IT-Experten strukturelle Höchstleistungen abliefern, erläutern wir Ihnen beispielhaft an dieser Stelle – von Core-Infrastructure über Operations zur IT-Sicherheit!
 

Core Infrastructure

Local und Wide Area Networks in den Filialen, Regionalgesellschaften und unseren Dienstleistungsgesellschaften in Mülheim an der Ruhr sowie die Etablierung und Betreuung von Cloud-Services: Das Core-Infrastructure-Team kümmert sich darum, dass effektive, flexible und sichere IT-Infrastruktur-Lösungen getestet, evaluiert und eingeführt werden.

Operations

Unser IT Operations Management ist verantwortlich für die Ausführung der laufenden Routinetätigkeiten, die mit dem Betrieb von Infrastruktur-Komponenten und Anwendungen verbunden sind. Konkret geht es um Firmenserver, Virtualisierung und den IT Support.

IT-Security

Datenschutz und Cybersicherheit: Nicht erst seit dem weltweiten Anstieg von Hackerangriffen ist IT-Security eines der wichtigsten Themen bei ALDI SÜD. Unsere Experten in Mülheim an der Ruhr fungieren weltweit als Berater der IT-Abteilungen von ALDI SÜD. Zudem arbeiten sie kontinuierlich an der Erstellung von Entscheidungsvorlagen zu innovativen IT-Security-Konzepten. Wir erfüllen die gesetzlichen Anforderungen zur IT-Compliance, treffen durch unser Business Continuity Management Vorbereitungen für den Ernstfall und identifizieren durch Penetration Tests mögliche Schwachstellen, um diese direkt zu beheben.

ALDI SÜD Expats

Von Chicago nach Mülheim an der Ruhr

ALDI SÜD, ein Familienunternehmen mit der Sehnsucht nach neuen Märkten, hat mittlerweile auch die USA in seinen Bann gezogen. Mit mehr Filialen als im Ursprungsland Deutschland, ist das USA-Geschäft stetig wachsend und spannend zugleich. Die IT-Dienstleistung, einer der wichtigsten Faktoren für den reibungslosen Ablauf im Geschäft, wird allen ALDI-Ländern aus Mülheim an der Ruhr zur Verfügung gestellt. Und genau dort sitzen mittlerweile viele Expats aus allen ALDI-Ländern - von Down Under über Ungarn, UK und die USA. ALDI SÜD IT Mitarbeiter Marvin Eichsteller interviewt seinen Kollegen Rob Jusino zu den Herausforderungen und Möglichkeiten, die ein Leben auf Zeit in einem fremden Land und das Arbeiten an internationalen Projekten mit sich bringt.

Marvin: Rob, möchtest du dich vorstellen? Woher kommst du? Wo wohnst du derzeit?

Rob: Ich bin ein US-Expat, der in Düsseldorf lebt und für ALDI SÜD arbeitet. Ich habe 2016 mein Studium an der Northern Illinois University mit dem Schwerpunkt Operations Management & Information Systems abgeschlossen und bin anschließend Vollzeit als IT-Specialist für ALDI SÜD in den USA eingestiegen. Im November führte mich mein Weg nach Deutschland, wo ich bis Mai an einem internationalen Projekt arbeiten werde.

Marvin: Wie hat dich ALDI SÜD im ersten Monat hier in Deutschland unterstützt? Du hattest die Möglichkeit, deine Partnerin mit nach Deutschland zu nehmen. Wie habt ihr euch eingelebt?

Rob: ALDI SÜD hat mir beim Umzug nach Deutschland geholfen, indem alle notwendigen behördlichen Formalitäten und der Prozess der Visumantragstellung erledigt wurden. Zudem wurde mir ein Relocation-Agent zur Seite gestellt, der die Wohnungssuche koordiniert und mich bei Terminen im Ausländeramt begleitet hat. Meiner Partnerin wurde die gleiche Hilfe angeboten. Ich bin sehr dankbar für diese Unterstützung, da mir so der Stress beim Umzug in ein neues Land genommen wurde. Dank dieser Hilfe konnten wir uns schnell und gut einleben. 

Marvin: Ein Neuanfang in einem fremden Land klingt total aufregend. Nenne die Top 3 positiven und negativen Aspekte deines Lebens in Deutschland.

Rob: Ich genieße Deutschland wirklich. Es ist toll, eine neue Kultur erleben zu können. Meine drei wichtigsten, positiven Aspekte des Lebens hier sind die Möglichkeit, in die deutsche Kultur einzutauchen, an Orte zu reisen, die ich aus Amerika nicht so leicht hätte erreichen können, und die Effizienz der öffentlichen Verkehrsmittel und des Mikrotransits hier in Europa. 

Auf der anderen Seite vermisse ich meine Freunde und Familie. Zudem ergeben sich immer wieder Schwierigkeiten, da ich die Sprache nicht vollständig sprechen und lesen kann. Der letzte negative Punkt ist die Schwierigkeit, neue Gruppen oder Orte zu finden, um Hobbies und Aktivitäten aus meinem Heimatland auch in Deutschland machen zu können. 

Marvin: Du hast soeben die deutsche Kultur erwähnt: welche kulturellen Unterschiede gibt es zwischen Düsseldorf und deiner Heimatstadt?

Rob: Ich denke, es gibt viele kulturelle Unterschiede zwischen Düsseldorf und Naperville. Die Lebensweise ist anders. Zum Beispiel fahren Amerikaner überall mit dem Auto hin. Zum einen, weil die Landschaft viel breiter ist, und zum anderen, weil das Wetter so vielfältig ist. In Deutschland nutze ich die öffentlichen Verkehrsmittel und schätze es sehr. Ein kleiner kultureller Unterschied ist, dass am Sonntag fast alle Geschäfte zu haben. Obwohl ich Ruhetage genieße, musste ich meinen Zeitplan definitiv anpassen, um sicherzustellen, dass ich am Wochenende genügend Lebensmittel habe. Zu Hause war der Sonntag normalerweise mein Tag für Besorgungen.

Marvin: Du arbeitest an einem internationalen IT-Projekt. Was genau machst du da? Wie ist die Kommunikation und welche Erfahrungen hast du bisher in diesem Projekt gemacht?

Rob: Ich arbeite in der Rolle als Solution Expert, wo ich funktionsübergreifende IT-Themen organisiere, die für den Ländereinsatz benötigt werden. Glücklicherweise ist das Projekt englischsprachig, so dass ich keine Kommunikationsprobleme habe. Trotzdem lerne ich durch meine Kollegen viele typische deutsche Sätze, die in keinem Lehrbuch stehen, wie "Ich glaube mein Schwein pfeift". Bisher war meine Erfahrung in diesem Projekt großartig. Ich arbeite sehr gerne mit meinen Kollegen zusammen, die aus so vielen verschiedenen Bereichen kommen und alle auf den reibungslosen Ablauf unseres Projekts konzentriert sind. 

Marvin: Welche Hobbies hast du hier in Deutschland? Unternimmst du auch etwas mit deinen deutschen Kollegen?

Rob: Ich bleibe so aktiv wie möglich, gehe mit meiner Freundin ins Fitnessstudio, spiele Volleyball oder fahre Fahrrad am Rhein. Wie du natürlich weißt Marvin, da wir in der selben Mannschaft sind, spiele ich zudem Basketball. Da unsere Mannschaft hauptsächlich Deutsch spricht, kann ich hier auch nebenbei meine Sprachkenntnisse verbessern. Ein weiteres Hobby ist das Reisen, das ich seit meinem Umzug nach Europa oft mache. Nächster Halt: Barcelona!

Marvin: Was hoffst du nach den 1,5 Jahren in Deutschland mit in die USA zu nehmen?

Rob: Ich hoffe, dass ich viel mit nach Hause nehmen kann. Mein Hauptziel ist es, bei diesem Projekt so viel wie möglich zu lernen, um sicherzustellen, dass auch das Deployment in den USA reibungslos verläuft, was sowohl Erfolge, als auch Kämpfe umfasst. Aber auch außerhalb der Arbeit möchte ich ein Stück der europäischen Denkweise mitnehmen können. Wie ich bereits erwähnt habe, ist die Lebensweise anders. Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt eine etwas andere Perspektive auf die Welt habe und sie zukünftig durch diese Linse betrachten möchte. Außerdem möchte ich auch weiterhin die deutsche Sprache lernen.

SAP

Wie unsere IT auf SAP setzt

Der Einzelhandel verändert sich mit großer Geschwindigkeit. Ein zentrales Element: die IT-Landschaft, über die alle Prozesse global und skalierbar gesteuert werden können. Bisher arbeitete ALDI SÜD mit zahlreichen selbst entwickelten Programmen. Mit dem Umstieg auf State of the Art Softwarelösungen macht sich die Unternehmensgruppe fit für die Zukunft und schafft eine moderne und zukunftsfähige IT-Architektur.

Die IT von ALDI SÜD hat sich dafür entschieden, eine zentrale, integrierte, moderne und standardisierte Systemlandschaft aufzubauen. Die Basis hierzu stellt ein ganzheitliches Redesign aller Prozesse dar.

Zunächst wurden unterschiedliche Software-Lösungen in mehreren Proof of Concepts nach einem Best-of-Breed-Ansatz evaluiert, bei dem für jeden Bereich die besten Lösungen ausgesucht und im Gesamtkontext integriert werden. Das Ergebnis:  Zukünftig setzt ALDI SÜD im Wesentlichen auf das Portfolio von SAP, aber auch auf Software von Adobe und Salesforce.

Patrick Dinnups, Director SAP Operations CoE, erklärt: "Technologisch sind wir mit der Implementierung überall State of the Art. Dabei hat SAP einen großen Fußabdruck in unserer neuen Systemlandschaft, für die wir im SAP-Kontext ausschließlich auf die HANA-Technologie setzen.”

Der Kern der gesamten Systemlandschaft ist also ein SAP S/4HANA System, das sämtliche ERP- Funktionalitäten, d.h. alle Material- und Wertflüsse integriert. Entsprechend spezialisierte Satellitensysteme sind hier angeschlossen, um alle Prozesse im Detail zu unterstützen.

“In SAP Ariba und SAP MDG werden als Beispiel unsere Einkaufs- und Stammdaten- Prozesse abgebildet. In SAP CAR werden alle Abverkäufe zentral gespeichert, das heißt alle Verkaufseinzelbelege, die jeden Tag in den Filialen erzeugt werden”, sagt Dinnups.

Im Zusammenspiel mit dem Forecast- und Replenishment-System sorgen die Systeme dafür, dass sämtliche Waren entsprechend der Abverkäufe im Ergebnis in allen Filialen weltweit in der richtigen Menge nachgeliefert werden können.

Ein Beispiel: Ein Lieferant hat Joghurt in mehreren Geschmacksrichtungen im Angebot, Erdbeere, Banane, Vanille. Im Moment können die Computer aus den Kassensystemen nur erkennen, dass irgendein Joghurt gekauft wurde, aber nicht welche Sorte. Wenn der Gesamtbestand an Joghurt in der Filiale sinkt, wird hierzu Nachschub angefordert. Eine definierte Zusammenstellung von Erdbeere, Banane und Vanille wird daraufhin nachgeliefert. Mit dem neuen System erkennen wir dagegen genau, welche Geschmacksrichtung verkauft wurde. Und wenn in der Filiale X Vanille der absolute Renner ist, wird die passende Menge an Vanillejoghurt nachgeliefert und weniger Banane und Erdbeere. Das bedeutet mehr Kundenzufriedenheit - und im Endeffekt natürlich auch mehr Umsatz.

"Wir haben zwar schon immer die Strategie verfolgt, dass unser gesamtes Produktsortiment in einem Land stets in jeder Filiale vorrätig ist. Das ist vom Grundsatz nichts Neues. Aber neu wird in Zukunft sein, wie granular wir zusätzliche Datenanalysen ausführen und basierend hierauf Entscheidungen treffen können", sagt Dinnups.

Da alle Bereiche von der Lieferkette über Finanzen bis zu kundennahen Prozessen unterstützt werden, müssen hierzu auch mehrere 100 Integrationspunkte designt und implementiert werden. Dies erfolgt im Wesentlichen über SAP PO als Middleware-Technologie, die - für die meisten verborgen - im Hintergrund eine wichtige technische Komponente bildet.

Dinnups erläutert: “Dazu haben wir für die gesamte Systemlandschaft den SAP Solution Manager im Einsatz, über den zum Beispiel ein Monitoring der einzelnen SAP Komponenten bereitgestellt wird. Gleichzeitig unterstützt er uns im Gesamtbetrieb sowie der Weiterentwicklung unserer SAP Systeme mit zugehörigen IT-Prozessen.“

So führen die neuen IT-Systeme von ALDI SÜD zu positiven Kundenerlebnissen in den Filialen. Doch der Umbau der gesamten Prozess- und Systemlandschaft mit Standardlösungen in unterschiedlichsten Ausprägungen - von lokalen über cloudbasierte Plattformen bis zu Software als Service Lösungen - stellt die gesamte Organisation vor Herausforderungen. Auf der einen Seite darf der Betrieb der laufenden Systeme und des operativen Geschäfts nicht beeinträchtigt werden, auf der anderen Seite muss die Einführung der neuen Systeme koordiniert werden. Gleichzeitig ergeben sich aus dem Wandel aber auch viele spannende und gestalterische Aufgaben, die sich in neuen Modellen der Zusammenarbeit widerspiegeln. Darüber hinaus wird auch die Unternehmenskultur von den stark wachsenden, international geprägten Teams aus internen und externen Experten neu geprägt.

Dinnups sagt: ”Wir müssen völlig umdenken und die IT-Organisation so gestalten, dass wir es möglich machen, die technologische Basis sowie technische Möglichkeiten nah an den Bedarf und schlussendlich an den Kunden in den Filialen bringen,“ sagt Dinnups. „Dabei müssen wir uns fortwährend die Frage stellen: Wie können wir Prozesse optimieren, neue Geschäftsmodelle ableiten und gemeinsam mit allen Kollegen in der Wertschöpfungskette einen Mehrwert für den Kunden schaffen.“ Innerhalb der einzelnen Projekte arbeitet die IT in Mülheim daher mit Kollegen aus den USA, Australien und dem europäischen Ausland zusammen. Dabei zählt die Innovationskraft eines jeden Einzelnen.

“Wir müssen die Situation mit einem unternehmerischen Blick betrachten. Offen sein, kollaborativ, im Team Projekte weiterentwickeln. Das ist eine Kultur- und Einstellungsfrage. Wie geht jeder an seinem eigenen Arbeitsplatz mit der Einführung neuer Softwarelösungen und permanentem Wandel um? Der abteilungsübergreifende Gedankenaustausch auch mit den Kollegen in den Filialen ist für mich zentral für den Erfolg”, sagt Dinnups

Genau solche neuen Kolleginnen und Kollegen sucht ALDI SÜD für den Bereich SAP. Sie sollten eigenverantwortliches Handeln mitbringen, in komplexen Strukturen denken und als Teamplayer agieren können.

Alle Jobs im Bereich SAP finden Sie hier.

Business Intelligence

Zeit und Geld sparen dank SAP HANA und Hadoop

Mehr als 6.000 ALDI SÜD-Filialen liefern Daten an das Unternehmen. Doch wie können diese zum Vorteil von ALDI SÜD genutzt werden? Dieser spannenden Aufgaben nehmen sich Ralf Woltering, IT Manager im Bereich Business Intelligence Platform, und sein Team mit Tools wie SAP HANA und Hadoop an.

Weltweit werden bei ALDI SÜD Unmengen an Daten produziert. Diese müssen in Echtzeit kostengünstig verarbeitet, gespeichert und analysiert werden und dienen der Beantwortung geschäftsrelevanter und -kritischer Fragen. Die umfangreichen Analysemöglichkeiten und die hohe Geschwindigkeit, mit der die Daten verarbeitet und analysiert werden sollen, stellen klassische IT-Architekturen vor große Herausforderungen.

Ein modernes Big-Data-Framework kann nicht mehr nur auf einer einzelnen Technologie basieren. Deshalb kombiniert ALDI SÜD zwei grundlegend verschiedene Systeme: die auf HANA basierende SAP-BI Suite und das Hadoop Framework. Die zuständigen IT-Experten brauchen dafür ganz andere Qualifikationen als bisher.

Moderne Realtime Analytics mit SAP HANA & Hadoop

Für wertvolle und häufig genutzte Daten ist es ökonomisch sinnvoll, die SAP BI-Suite einzusetzen. „Wir können damit kaufmännische, strukturierte Daten für wiederkehrende Analysenund Reportings in Echtzeit vorhalten“, erklärt Ralf Woltering. Diese Software sei durch moderne Analyseverfahren und eine analytische High-Performance-Datenbank die perfekte Ergänzung für das Hadoop Framework.

Mit Hadoop hingegen managt und verarbeitet die IT mit geringen monetären Aufwänden die unbegrenzte Masse an unterschiedlichen Daten. „Unabhängig von Quelle, Struktur und Größe der Daten können wir so mit Hadoop adhoc Insights generieren“, sagt Woltering. Die Entscheidung für Hadoop war vor allem technik- und effizienzgetrieben, da das System Analyse- und Entscheidungsprozesse maßgeblich beschleunigen kann. Dank der Flexibilität und endlosen Skalierbarkeit über günstige Standardserver bietet Hadoop das ideale Big-Data-Framework.

Insights at your fingertips – wie die Kunden profitieren

Die ALDI SÜD IT baut heute die Infrastruktur auf, um sich zukünftig über die Qualität und Geschwindigkeit ihrer Analysen und Geschäftsentscheidungen am Markt zu differenzieren. Die Anwendungsfelder für Business Intelligence sind zahlreich und allesamt hoch innovativ:

Jede Sekunde werden in den Filialen weltweit Produkte verkauft. Die Erkenntnisse aus all diesen Transaktionsdaten sind extrem wertvoll. Die IT arbeitet daher eng mit den Fachabteilungen zusammen, um diese unzähligen Daten aus den verschiedenen Quellen optimal nutzen zu können und in handelsüblichen Analysen aufzubereiten. Jederzeit ein klares Bild auf das Geschäft zu haben, hilft ALDI SÜD, seine Sortimente und die Warenverfügbarkeit entsprechend zu optimieren und Innovationen voranzutreiben – damit die Unternehmensgruppe ihr oberstes Ziel erreichen kann: zufriedene Kunden.

„Faszinierend an Business Intelligence ist, mit welcher Geschwindigkeit sich das Thema entwickelt. Machine Learning ist zum Beispiel erst drei Jahre alt”, führt Ralf Woltering aus. Dank Machine Learning könne man heute anhand bestimmter Algorithmen Muster in Daten erkennen, um daraus Prognosemodelle für die Zukunft zu entwickeln. Diese ermöglichten, frühzeitig und präventiv fundierte Veränderungsmaßnahmen einzuleiten. „In den vergangenen zehn Jahren gab es mehr Neuerungen im Bereich Business Intelligence als in den 50 Jahren zuvor”, stellte der IT-Experte fest.

Diese Geschwindigkeit und die damit einhergehende Automatisierung verlangen jedoch ein ganz neues Mitarbeiterprofil. „Es gibt viele unterschiedliche Rollen aus Business- und aus IT-Sicht”, erklärt Woltering. So benötigt die ALDI SÜD IT neben klassischen Systemadmins und Softwareexperten, Projektmanagern oder Process Experts auch zunehmend kreative, analytische Mitarbeiter - sogenannte Data Scientists -, die nicht mehr nur reines IT-Wissen, sondern auch ein tiefes Verständnis für die statistischen Zusammenhänge und den Handel mitbringen. Sie müssen Zusammenhänge verstehen und so mittels Business Intelligence aus den Daten wertvolle Schlüsse und Handlungsempfehlungen für das Geschäft und die Kunden ableiten. 

Wenn Sie sich als Data Scientist sehen und in unseren Daten wertvolle Informationen finden wollen, dann würden wir Sie gern kennenlernen. Bewerben Sie sich hier.

Staffing 4.0

Die künftige Personalstrategie der ALDI SÜD IT

Bei Raphaela ist kein Arbeitstag wie der andere: Mit ihrem Team erneuert sie als Group Director bei ALDI SÜD die komplette IT-Personalstruktur. Im Interview erzählt sie von ihren Herausforderungen.

Der IT-Wandel bei ALDI SÜD ist in vollem Gange. Was heißt das genau? Das Unternehmen erfindet aktuell seine komplette IT-Systemlandschaft neu. Und dies durch die Ablösung von länderspezifischen Individuallösungen hin zu moderner, international einsetzbarer Standardsoftware, wie SAP S4 Hana, SAP Car, Adobe und Salesforce. Neben der neuen IT-Struktur bedeutet das auch, die Personalstruktur der gesamten ALDI SÜD IT neu und anders zu gestalten.

Eine der Schlüsselpersonen dieses Umbaus ist die studierte Wirtschaftsmathematikerin Raphaela: Die 36-jährige Mutter zweier Kinder ist nicht nur seit knapp zehn Jahren bei ALDI SÜD beschäftigt und kennt die IT-Organisation wie ihre eigene Westentasche, sie arbeitet auch federführend an deren kontinuierlicher Weiterentwicklung. Gemeinsam mit ihrem Projektteam hat sie gewohnte Workflows hinterfragt, neue Rollen und Prozesse definiert und die Personalplanung für einen Teil der zukünftigen IT-Organisation entworfen.

Ihre größte Herausforderung besteht darin, den laufenden Betrieb mit Individualsoftware aufrechtzuerhalten und zugleich neue Standardsoftware zu implementieren. Hierbei spielen auch der bestmögliche Einsatz gegenwärtiger Mitarbeiter und die parallele Einstellung weiterer passender Mitarbeiter, wie beispielsweise Spezialisten in diversen SAP-Lösungen, eine Rolle.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Den gibt es eigentlich nicht: Gefühlt habe ich, seit ich bei ALDI SÜD beschäftigt bin, keine Aufgabe länger als ein Jahr gemacht. Denn wir entwickeln uns so schnell weiter, dass sich immer neue Aufgabenfelder und Möglichkeiten auftun. In meinem letzten Projekt war ich unter anderem dafür verantwortlich, die Personalplanung für den Teil der zukünftigen IT-Organisation zu erstellen, der applikationsseitig den Betrieb der neuen Standardlösungen verantwortet.

Und worauf musste hierbei geachtet werden?

Wichtig war es dabei, eine Besetzungsstrategie, auch Sizing- und Staffing-Strategie genannt, zu entwickeln, um die Abteilungen, aber auch HR beim notwendigen Personalaufbau zu unterstützen. Dabei haben wir die Prozesse und Rollen definiert, zukünftige Personalbedarfe aufgedeckt und eine Personalstrategie für die nächsten fünf Jahre erstellt.

Wir suchen hierbei insbesondere Talente, die nicht nur ein gewisses technisches Know-how mitbringen, sondern auch durch Soft Skills wie eine hohe Teamfähigkeit, gute kommunikative Fähigkeiten oder ein analytisches Denkvermögen zu uns passen. Es ist ein wirklich gutes Gefühl, einen Fahrplan für die Zukunft zu schaffen, nach dem wir unsere weiteren Aktivitäten, insbesondere auch im Recruiting, ausrichten können.

Gehören solche Projekte zum Alltag in der IT?

Unsere Sizing- und Staffing-Strategie ist kein klassisches IT-Thema. Wir gestalten die IT und unseren eigenen Arbeitsplatz aktiv mit und verbessern unsere eigenen Prozesse, beispielsweise in Bezug auf Support oder Anforderungen. Das ist eine große Verantwortung, die ich gerne mit meinem Team übernommen habe, und in der Tragweite definitiv eines der spannendsten Themen, die die IT zu bieten hat.

Welchen Beitrag leistet eine gute Staffing-Strategie für die ALDI SÜD IT?

Mein Team und ich haben die Antworten für vielerlei Fragen aus der Perspektive der ALDI SÜD IT gesucht: Wie kann die IT das Business zukünftig noch besser unterstützen und wie kann die Zusammenarbeit mit dem Business, also den Fachabteilungen wie Einkauf, Verkauf oder Verwaltung noch effektiver gestaltet werden? Welche Unterschiede bestehen auf globaler und nationaler Ebene, zum Beispiel in Österreich und Australien? Gibt es effizientere Wege der Kollaboration? Welche Rollen, Anforderungen, Teams, Prozesse und neue Tools wird es geben, um unsere Mitarbeiter bestmöglich zu unterstützen? Dabei haben wir uns an Best Practices orientiert, um eine einheitliche Sprache mit unseren großen Systemintegratoren zu sprechen.

Das klingt nach einer wichtigen Aufgabe.

Ja, richtig, das ist es auch. Mit der Erneuerung unserer IT-Systemlandschaft investieren wir stark in die Zukunft und bekommen ein sehr wertvolles Gut an die Hand, mit dem wir sorgsam umgehen müssen. Mit meinem Team lege ich das Fundament dafür, dass wir dieses Asset auch auf Dauer in guten Händen halten. Wir legen Wert darauf, dass wir als IT-Organisation den Ansprüchen unseres Business, das heißt unseren Kunden, genügen und hochwertige, professionelle IT-Dienstleistungen anbieten, die sie auch am Markt einkaufen könnten, beispielsweise von großen Mitbewerbern. Denn wir wollen durchweg gleich hohe Qualität liefern und die beste IT zum günstigsten Preis aufstellen. Dabei scheuen wir keine externen Benchmarks.

Vor welche Herausforderungen stellt dieser digitale Wandel dich und dein Team?

Die Anforderungen sind anfangs noch recht allgemein und entwickeln sich im Laufe der Zeit immer weiter. Es gilt, die Organisation aufzubauen, während das operative Tagesgeschäft in den Filialen sowie die Erneuerung noch laufen. Wir müssen den professionellen Betrieb der aktuellen Individualsoftware garantieren und dabei gleichzeitig die innovative Standardsoftware termingerecht implementieren. Dies bedeutet, dass wir unsere vorhandenen Mitarbeiter bestmöglich einsetzen und gleichzeitig alles tun, um neue motivierte und leistungsstarke Mitarbeiter zu finden.

Wie organisierst du dich – was ist dein Geheimtipp?

Kanban-Boards – auch wenn wir kein klassisches Entwicklerteam sind, arbeiten wir in meinem Projektteam agil. Mit Kanban-Boards schaffen wir es, die Vielzahl unserer Aufgaben klar und einfach abzubilden und sofort sichtbar zu machen, wo wir gerade vor Herausforderungen stehen.

Warum hast du dich für Kanban-Boards entschieden?

Sie helfen, den Projektfortschritt optisch leicht zu erfassen und unsere Arbeit transparent zu machen. Wir sehen sofort Überschneidungen und können gemeinsam in die Interaktion gehen. Wenn wir unsere Ziele erreichen, freuen wir uns natürlich. Wenn nicht, schauen wir, warum und wie wir besser werden können. Ich finde diese Transparenz unheimlich motivierend.

Was bedeutet die globale Erneuerung der IT-Systemlandschaft bei ALDI SÜD für dich?

Vorankommen! Wir managen zusammen gerade eines der größten digitalen Anpassungsprojekte weltweit, bei dem wir uns prozess- und systemseitig als globale IT-Organisation völlig neu aufstellen. Dazu wollen wir auch auf einer frischen Organisation aufsetzen. Meine Aufgabe legt dabei den Grundstein. Wir strukturieren die Teams, schaffen neue Rollenbilder und designen Prozesse und Schulungen, um alle Kollegen erfolgreich in die zukünftigen neuen Aufgaben zu bringen und langfristig die Basis für unseren Geschäftserfolg zu legen. Das ist mehr als nur ein IT-Job!

Möchtet auch Sie mehr als einen gewöhnlichen IT-Job – vielleicht sogar aktiver Teil von Raphaela Staffing-Strategie werden und unsere IT-Landschaft aktiv mitgestalten? Dann bewerben Sie sich jetzt auf einen unserer Jobs.

Customer Interaction

Kundenbindung über individualisierte Erlebnisse fördern

Alois (Director Internationale IT) über das Arbeiten im Bereich CI

"Der Kunde wird immer anspruchsvoller und wir müssen konstant Mehrwerte schaffen. Unsere topmodernen IT-Systeme helfen uns dabei.”

Um den Anforderungen des Handels von morgen gerecht zu werden, macht ALDI SÜD seine IT-Landschaft derzeit in unterschiedlichen internationalen Projekten fit für die Zukunft. Eine der Schlüsselpersonen in unserem Team ist dabei Alois, Director der Internationalen IT. Alois ist nach zehn Jahren in unterschiedlichen IT-Positionen in Österreich im November 2017 nach Mülheim an der Ruhr gewechselt, um von dort aus eine IT-Lead-Position zu übernehmen.  

Sein Engagement im internationalen Customer Interaction Kontext zielt im Besonderen darauf ab, zusammen mit verschiedenen Teams eine state-of-the-art Lösungslandschaft zu etablieren. Diese wird in Zukunft weltweit dafür sorgen, dass die Customer Journeys von ALDI SÜD-Kunden unabhängig von deren Start- und Endpunkt - vor, während oder nach dem Einkauf - von quasi unsichtbarer moderner Technik begleitet werden. Die neuen IT-Lösungen ermöglichen eine personalisierte Kundenansprache und unterstützen die digitale Kundenbindung auch durch die Etablierung neuer digitaler Services.

„Mich fasziniert es, ALDI SÜD in ein neues digitales Zeitalter zu bringen.“

Alois begeistern die Herausforderungen und das fachliche Themenspektrum, welches er mit allen beteiligten Teams bei der Neugestaltung der IT-Landschaft von ALDI SÜD bearbeitet: „Mich fasziniert es, ALDI SÜD mit einem hochmotivierten internationalen Team in ein vollkommen neues Zeitalter zu bringen.“ ALDI SÜD schafft derzeit die IT-Basis, um in Zukunft das Geschäftsmodell flexibel in jede Richtung bewegen zu können. Ganz nach Geschäftsausrichtung und unter Berücksichtigung internationaler Anforderungen.

Die ALDI SÜD IT verfolgt dabei den Best-of-Breed-Ansatz: Für jeden Zweck wird die beste technische Lösung ausgewählt. Unsere vier Kernsysteme plus deren Supplements müssen in Einklang gebracht werden – sie müssen derart integriert werden, dass die Businessanforderungen bestmöglich erfüllt werden können. Für die Integration der Lösungen untereinander gestaltet das Team von Alois individuelle Pfade. Bei allem anderen wird nah am Standard gearbeitet.

Schlüsselqualifikation Eigenverantwortung & IT-Knowhow

Für die Arbeit in der ALDI SÜD IT gilt vor allem eines: Ein hohes Maß an Eigenverantwortung ist ausschlaggebend für unseren Erfolg. Wir agieren schnell und haben uns eine toughe Timeline für unsere Projekte vorgegeben. Wieso? Weil wir so schnell wie möglich das Einkaufserlebnis unserer Kunden auf allen unseren Plattformen noch besser und noch digitaler gestalten wollen. 

„Es wird gefordert, dass man als IT-Experte im Sinne eines „ONE-Teams“ der Sparringspartner gegenüber dem Business Counterpart ist,“ erklärt Alois. „Man muss die Lösungen fürs Business so umsetzen, dass es future-proof ist, aber auch die Kosten-Nutzen-Aspekte im Hinterkopf behalten, wenn es um den Aufwand geht.“ Kostenbewusstsein ist neben dem technischen Detailverständnis für die einzelnen Standardlösungen ein Einstellkriterium in der ALDI SÜD IT. 

Wir suchen Experten, die unsere neue Systemwelt, also das Klavier unserer neuen Lösungen, bestmöglich bespielen können. Gleichzeitig müssen sie eine Schnittstelle zwischen Business und Systemintegratoren sein.

Gestalten Sie unsere digitale Zukunft mit!

Implementierung von state-of-the-art Customer Touchpoint-Lösungen basierend auf SAP hybris, Adobe, Workfront Marketing, Salesforce oder auch die Entwicklung und Optimierung unserer Analytics Tools – dies alles sind Aufgaben, die unsere Mitarbeiter in der Internationalen IT erwarten. Auch Alois selbst hat innerhalb seiner zehnjährigen Karriere bei ALDI SÜD diverse Stationen und Projekte realisiert und geleitet. Die Weiterentwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Konzerns sind immens. Gerade im digitalen Zeitalter werden wir nie stillstehen, sondern noch schneller und agiler voranschreiten.

Wollen auch Sie die digitale Zukunft gestalten? Wir suchen viele neue Kollegen, die die ALDI SÜD IT gemeinsam mit uns umkrempeln. Informieren und bewerben Sie sich jetzt auf unsere Jobs im Bereich Customer Interaction.

Thesen für den digitalen Wandel im Handel

Digitaler Wandel innerhalb der ALDI SÜD IT

Unsere Kunden werden ihr Leben nicht digitalisieren, weil sie dazu gezwungen sind, sondern weil sie das Potential von nahtlos miteinander verknüpften und personalisierten Services immer mehr schätzen. Für den Handel bedeutet das: nur wer diese Potentiale ausschöpft und sie dem Kunden leicht zugänglich macht, kann langfristig wachsen. Moderne Informationstechnologie bildet ein zentrales Rückgrat für interne Geschäftsprozesse, im Kontakt mit Kunden sollte diese jedoch primär als einzigartiges Kundenerlebnis wirken.

Hier sind einige Thesen, denen ALDI SÜD für den Handel der Zukunft gegenübertritt:

Modellierung internationaler Lieferketten

Moderne Logistik-Netzwerke werden zunehmend komplexer und erstrecken sich häufig auch über Kontinente hinweg. In jeder Lieferkette gibt es hunderte verschiedener Wege, die ein Produkt durchlaufen kann. Dabei gibt es eine Vielzahl von Variablen wie Transportmodi, Bestellmengen, Containertypen, Produktionseinrichtungen, Verpackungsoptionen, Versandhäfen, Verteilungszentren oder Versandunternehmen, die je nach Kombination sehr unterschiedliche Auswirkungen auf Kosten, Qualität, Service, Nachhaltigkeit und verbundene Risiken haben können.

Eine immer größere Herausforderung besteht daher in der „richtigen“ Modellierung und Optimierung der Supply Chain. Unter Verwendung fortschrittlicher Algorithmen und Software-Lösungen werden Transportwege definiert, Variablen optimal kombiniert, vorhandene Routing-Strategien gegen neue getestet, strategische Netzwerke designed und ideale Hubs definiert. So ist es möglich Kosten und Risiken effektiv zu minimieren, und gleichzeitig Service, Qualität und Nachhaltigkeit zu steigern.

Ökonomische Tourenplanung vs. flexible Kundenwünsche

Der Onlinehandel boomt, in Deutschland werden jährlich fast 3 Mrd. Pakete zugestellt, eine logistische Meisterleistung in Anbetracht des innerstädtischen Verkehrschaos. Dennoch ist jeder 3. Kunde mit der Zustellung unzufrieden. Denn für die ausliefernden Unternehmen ist diese letzte Meile eine enorme Herausforderung. Ökonomische Tourenplanung, Minimierung der Zustellkosten, städtische Wohnqualität, ökologische Nachhaltigkeit und maximale Kundenanforderungen in puncto Schnelligkeit, Genauigkeit und Flexibilität erfordern völlig neue Lieferkonzepte. Kunden möchten selber bestimmen, wohin und zu welcher Zeit Pakete geliefert werden, manchmal sofort und immer öfter auch gleich im Abo und nachgeliefert - natürlich mit freier Entscheidung über das Zustellungsintervall. Dabei erwarten sie eine reibungslose und unkomplizierte Abwicklung. City Hubs, Paketbots, Drohnen oder smarte Mikronetzwerke werden weltweit erprobt und könnten Lösungsansätze sein. Klar ist, kein einzelnes Unternehmen kann diese Herausforderung alleine lösen. Politik, Logistikunternehmen und Händler müssen branchenübergreifend an einem Strang ziehen, um die bestehenden Lieferprozesse nachhaltig zu revolutionieren. Unternehmensübergreifender Datenaustausch und gemeinsame Optimierungsalgorithmen stellen hier das Fundament digitaler Kollaborationsplattformen dar.  

Synchronisierte Touchpoints: Spitzenservice auf allen Kanälen

Die Customer Journey unserer Kunden hat sich in den letzten Jahren elementar verändert. Sie führt heute nicht mehr ausschließlich durch die Filialen, sondern auch durch Webshops, Smartphone Apps, Social Media Kanäle, Prospekte und Werbespots. Die Herausforderung ist, all diese Kundenkanäle egal ob on - oder offline optimal miteinander zu verschmelzen. Nur so können wir ein durchgängiges Einkaufserlebnis schaffen, das den Kunden in allen Phasen – vor, während und nach dem Einkauf – ein gutes Gefühl gibt. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die bedingungslose Kundenorientierung bei der Bespielung dieser Kanäle. Jeder Service, jeder Touchpoint muss bestmöglichst miteinander verknüpft sein und analog wie digital in gleicher Qualität und Einfachheit in Anspruch genommen werden können. Wir sind als ALDI SÜD für alle da und unabhängig von Zielgruppen uneingeschränkt verfügbar, um wirklich jedem Kunden sein ganz individuelles und nachhaltiges Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg zu bieten.

Kundenerwartung: Wow-Effekt statt Wocheneinkauf

Dank vernetzter Technologien und neuer Datenanalysemöglichkeiten verschiebt sich der Fokus weg vom Produkt, hin zum Kunden. Das Schlagwort „Customer Centricity“ rückt die Kundenwünsche und Anforderungen in den Mittelpunkt sämtlicher Geschäftsmodelle. Synchronisierte Kanäle und Datenanalytics bieten neben einem nachhaltigen Einkaufserlebnis für Kunden, für uns Händler die Möglichkeit, Kundenwünsche und Nachfragen immer besser zu antizipieren und Sortimente entsprechend zu gestalten – noch bevor der Kunde konkret danach fragt.

Customer Centricity bedeutet aber auch, sich auf die veränderte Erwartungshaltung der Kunden einzustellen und dabei unserem ALDI Diskontprinzip treu zu bleiben. Denn unsere Kunden möchten weiterhin gut und günstig einkaufen, möchten aber gleichzeitig auch was erleben und suchen vermehrt nach Inspirationen für ihren Alltag und darüber hinaus. Dafür braucht es eine digitale Infrastruktur, die auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnittene Services, Inspirationen und Geschichten in eine digitale Erlebniswelt integriert und mit der realen Filiale verbindet. Nur so schaffen wir den Wow-Effekt, mit dem wir unsere Kunden nachhaltig an uns binden können und gleichzeitig kosteneffizient unser ALDI-Prinzip für die digitale Welt übersetzen können.

Sind Sie bereit, die digitale Infrastruktur des Handels der Zukunft aktiv mitzugestalten und Teil von spannenden Digitalisierungsprojekten im Handel zu werden? Hier geht es zu unseren Jobs.

Um den Lesefluss zu erleichtern, verwenden wir im Textverlauf überwiegend männliche Bezeichnungen. Wir betonen ausdrücklich, dass bei ALDI SÜD alle Menschen gleichermaßen willkommen sind.